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Beerenlikör

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Beerenlikör: Schwarze Johannisbeeren, wilde Heidelbeeren und alte Likörrezepte

Tiefvioletter Cassis, wilde Heidelbeeren aus Kanada, spanische Schlehen und aromatische Himbeeren: Hinter Beerenlikören stehen sehr unterschiedliche Früchte und Herstellungsverfahren. Manche Rezepturen haben ihren Ursprung in der französischen oder spanischen Likörgeschichte, andere enthalten kanadischen Whisky, Ahornsirup oder Tequila. Zwischen herben Johannisbeeren, dunklen Waldfrüchten und cremigen Erdbeerlikören liegen bemerkenswerte geschmackliche Unterschiede.

Wie werden Beerenliköre hergestellt?

Eine klassische Methode ist die Mazeration. Dabei werden Beeren in Alkohol eingelegt, der ihre Farb- und Geschmacksstoffe aufnimmt. Anschließend wird der Auszug gefiltert und mit Zucker verarbeitet.

Andere Beerenliköre enthalten Fruchtsaft, Fruchtauszüge oder zusätzliche Spirituosen. Auch die verwendeten Beeren beeinflussen den Geschmack. Schwarze Johannisbeeren besitzen eine kräftige Säure und herbe Aromen, Heidelbeeren schmecken milder und Himbeeren duften intensiv.

Cassis, Brombeeren und spanischer Schlehenlikör

Im französischen Burgund wird Crème de Cassis bereits seit dem 19. Jahrhundert hergestellt. Der Likör aus schwarzen Johannisbeeren gehört zu den klassischen Zutaten für Kir und Kir Royal.

Der Nordpol Cassis Likör aus Spanien enthält 26 Prozent schwarzen Johannisbeersaft. Dunkle Beerenaromen und eine kräftige Säure kennzeichnen diesen Likör.

Der Nordpol Brombeerlikör widmet sich dem Geschmack reifer Brombeeren und kann pur oder in Cocktails serviert werden.

Eine andere Geschichte besitzt der spanische Pacharán Iratxo. Für einen Liter dieses traditionellen Schlehenlikörs werden 240 Gramm wild wachsende Schlehen in Anislikör eingelegt. Die herben Früchte und der Anis bestimmen seinen Geschmack.

Heidelbeeren, Himbeeren und kanadischer Whisky

Die Brennerei Schroll aus Schwangau im Allgäu produziert den Gipfelglück Himbeer Heidelbeer Likör aus zwei heimischen Beerensorten.

Aus Québec stammt Sortilège Bleuets. Kanadischer Whisky, Ahornsirup und wilde Heidelbeeren aus der Region um den Lac Saint Jean bilden die Grundlage dieses Likörs.

Die polnische Destillerie Toruńskie Wódki Gatunkowe produziert außerdem zwei Himbeerspirituosen.

Hanza Himbeer wird mit Getreidealkohol und Himbeersaft hergestellt. Beim Hanza Himbeer & Chili kommt die Schärfe von Chili hinzu. Beide Abfüllungen gehören zur Hanza Serie und unterscheiden sich in der Herstellung von klassischen Beerenlikören.

Cremige Erdbeerliköre mit Sahne und Tequila

Erdbeerlikör muss nicht ausschließlich aus Fruchtauszügen und Zucker bestehen. Spanische Hersteller produzieren auch cremige Varianten mit Sahne und Tequila.

Der Capitán Fresón aus der Cream Heroes Serie stammt von Destil·leries del Maresme bei Barcelona.

Der MEX Erdbeer Tequila Sahnelikör widmet sich ebenfalls Erdbeeren, Sahne und Tequila.

Weitere cremige Erdbeerliköre unseres Sortiments sind Waikiki Batida de Fresa, Alentador Rose Crema und Sombrero Mexicano.

Beerenlikör pur und in Cocktails

Beerenliköre werden je nach Rezeptur gekühlt, auf Eis oder als Cocktailzutat serviert. Cassis gehört zum Kir Royal, Pacharán wird in Spanien häufig pur getrunken und Himbeerlikör findet sich in Cocktails mit Gin oder Schaumwein.

In unserem Cocktailblog finden Sie Rezepte mit Likören und Spirituosen aus unserem Sortiment.

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